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Passende Funktionswäsche oder Funktionsbekleidung

Posted on: August 27th, 2013 by modebayard, News

Welche Funktionswäsche passt zu mir?

Skifahren, Langlaufen, Hochtouren oder Velo fahren. Funktionswäsche braucht je nach Bewegung und individuellen Bedürfnissen unterschiedliche Eigenschaften. Folglich ist auch eine riesige Auswahl an verschiedenen Modellen erhältlich. Diese unterscheiden sich in ihrer Konstruktion, Passform und dem Material. Die passende Funktionsunterwäsche zu finden kann beinahe so anstrengend sein, wie einen Marathon zu laufen. Wir helfen Ihnen bei der Auswahl! Dank unseren Empfehlungen finden Sie sicher die optimale Bekleidung für Ihre sportlichen Aktivitäten.

Funktionswäsche und ihre Zonen

Die Funktionswäsche der neusten Generation verfügt über verschiedene Zonen mit aus unterschiedlichem Material, um der entsprechenden Körperpartie die optimale Unterstützung zu geben. Es gibt Zonen, die lassen der Haut den kühlenden Schweissfilm, andere nicht. Manche sind dick, andere dünn. Damit die Zonen genau an der entsprechenden Körperstelle “ihre Wirkung” zeigen, muss die Funktionswäsche hauteng am Körper liegen.

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Funktionswäsche und ihre Materialien

Die Zeiten von nassen und stinkenden Baumwoll-Sportkleidern sind vorbei. Heute werden verschiedene synthetische oder natürliche Fasern bei der Produktion von Funktionsunterwäsche eingesetzt. Die Eigenschaften der verschiedenen Materialien werden so kombiniert, damit hochfunktionelle Sportunterwäsche entsteht. Wir haben die gängigsten Materialien von Funktionsunterwäsche und ihre Eigenschaften für Sie zusammengestellt:

 

Polyester

Wasseraufnahme/Trocknung: +

Feuchtetransport: +

Geruchsbildung: –

Bemerkung: Es gibt verschiedene Marken, wie Odlo, die Silberfasern in die Funktionswäsche einarbeiten, um die Geruchbildung zu verzögern. Nach längerem Tragen stinken aber auch diese Textilien. Ausserdem geht die antibakterielle Wirkung gemäss K-Tipp nach den ersten Waschgängen bereits verloren.

 

Polyamid (Nylon)

Wasseraufnahme/Trocknung: +

Feuchtetransport: +

Geruchsbildung: –

Bemerkung: Wird Nylon mit Elastan verbunden, entstehen eng anliegende Shirts mit langsamer Trocknung.

 

Polypropylen

Wasseraufnahme/Trocknung: ++

Feuchtetransport: +

Geruchsbildung:-

 

Merinowolle

Wasseraufnahme/Trocknung: –

Feuchtetransport: –

Geruchsbildung:+

Bemerkung:

Merinowolle kratzt im Gegensatz zu herkömmlicher Wolle nicht auf dem Körper. Sie besitzt die Eigenschaft die Temperatur auf natürliche Weise zu regulieren. Die Wolle wärmt auch noch, wenn sie feucht ist. Die Oberfläche stösst Wasser ab, aber die Fasern können im Inneren Feuchtigkeit aufnehmen ohne sich dabei feucht anzufühlen. Wird die Merinowolle jedoch richtig durchgeschwitzt, braucht es seine Zeit bis sie trocknet und sie ist unangenehm zu tragen.

Die richtige Funktionsunterwäsche für Ihren Typ?

Bei der Wahl der passenden Funktionswäsche sollte auf persönliche Veranlagungen und Präferenzen geachtet werden. Diejenigen unter uns, welche wenig schwitzen oder wenig intensive Sportarten ausüben, sollten sich für schnelltrocknende Unterwäsche entscheiden. Sportbekleidung von Odlo sind dabei besonders zu empfehlen. Wer schnell friert, sollte unbedingt zu Merinowolle greifen, beispielsweise von Craft.

Jene, die intensive Aktivitäten bevorzugen und dabei viel Schweiss produzieren, sollten zu Unterwäsche mit verzögerter Schweissaufnahme und Bildung eines Feuchtefilms tendieren. An synthetischen Materialien führt kein Weg vorbei. Ob in reiner Form oder in Kombination mit anderen Materialien – es kommt auf den Einsatz an. X-Bionic hat die Temperaturregulierung durch verschiedene Zonen revolutioniert. Die Bildung eines Feuchtefilms wird unterstützt und die Trocknung erfolgt je nach Zone schneller oder langsamer. Schiesser setzt mehrheitlich auf Polypropylen. Die Wäsche besitzt gute Klimaeigenschaften und trocknet schnell. Craft klimatisiert bei sehr intensiven Sportarten, dank dem verwendeten Polyester sehr gut. Für Höchstleisungen beim Joggen bietet Falke und Skins Kompressionswäsche mit extrem engem Sitz, damit die Durchblutung gefördert und die Muskeln gestützt werden.

Kurz oder lang? Zum Schluss kommt das Dilemma mit der Armlänge. Während kurze Ärmel sich eher für den Sommer eigenen, sind lange Ärmel vielseitiger. Sie geben wärmer und schützen besser vor UV-Strahlung. Bei grosser Hitze können die langen Ärmel auch hochgeschoben werden.